Die Lainzer Straße – Großstadtflair und doch im Grünen

Blick über Lainz

Nachdem wir in unserem letzten Grätzel-Bericht die Windmühlgasse in Mariahilf vorgestellt haben, präsentieren wir heute das Viertel in der und rund um die Lainzer Straße in Wien-Hietzing.

Eingebettet zwischen Küniglberg und Rotem Berg liegt das kleine Örtchen Lainz – zumindest war es 1850 noch sehr beschaulich. Die Lainzer Straße war nicht nur Hauptstraße, sondern wichtige Verbindungsstraße zwischen dem ebenfalls sehr dörflichen Speising und dem vornehmen Hietzing mit seinen Cafés und dem Schloss Schönbrunn.

 

Aquarell um 1850

 

Woher stammt der Name Lainz?

 

Die erste namentliche Erwähnung geht auf das Jahr 1313 zurück und zwar unter der Bezeichnung Lventz – offenbar eine Herleitung vom slawischen Begriff loka (für auf der Wiese). Aus dem Jahr 1317 ist der Name Luntz überliefert, ehe 1441 erstmals die Benennung Laintz auftaucht – noch mit „tz“ geschrieben.

Die Lainzer Straße war Teil einer Römerstraße. Insofern kann die Besiedelung bis in die Römerzeit vermutet werden.

 

 

Die Lainzer Straße – ohne Haupt

 

Mit der zweiten großen Stadterweiterung 1890/1892 wurden aus vielen Vororten Wiens die Bezirke 11 bis 19 gebildet. Hietzing, Lainz, Speising, Unter Sankt Veit und Ober Sankt Veit wurden zum Gemeindebezirk Hietzing zusammengefasst, der bis 1938 auch noch die Orte Hütteldorf, Penzing und Baumgarten umfasste.

Aus der Lainzer Hauptstraße wurde die Lainzer Straße.

 

 

Ein Tal zwischen zwei Hügeln

 

Ohne dem Roten Berg und dem Küniglberg nahe treten zu wollen, fallen sie mit 262 und 261 Metern Höhe nicht unter die Kategorie Gebirgsmassiv. Während der Küniglberg österreichweite Bekanntheit erlangt hat seit dem Bau des ORF-Zentrums (Architekt: Roland Rainer), ist der Rote Berg vor allem bei den Hietzingern ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Er ist geprägt durch Wiesen, Spielplätze, eine Hundeauslaufzone, einen Wasserspielplatz und einen Rodelhang.

Seinen Namen hat er aufgrund der roten Erde, die einen hohen Eisenoxid-Anteil aufweist.

 

 

Das Hietzinger Platzl – ein Hauch von K. u. K.

 

Gastronomisches und gesellschaftliches Zentrum bildet das sogenannte Hietzinger Platzl. Nur einen Steinwurf vom Schlosspark Schönbrunn entfernt, liegt förmlich noch die Musik von Johann Strauss (Vater und Sohn) und Josef Lanner in der Luft, die in Dommayers Casino konzertierten. 1908 musste das Casino dem Parkhotel Schönbrunn weichen, um nur ein paar Häuser weiter als Café Dommayer mit Musikpavillon wieder aufzuerstehen.

 

 

Gleich neben dem Dommayer werden im Stammhaus der Wiener Restaurant-Dynastie Plachutta seit über 100 Jahren Tafelspitz und andere Köstlichkeiten serviert. Dazwischen haben sich zahlreiche weitere Cafés und Bars angesiedelt.

Der einzigartige Charme dieses Viertels beruht auf seinen bis heute erhaltenen Grundstrukturen. Der grünflächige Dorfcharakter paart sich mit einem Hauch von mondänem Ringstraßen-Flair. Ein Hauch, wie man ihn außerhalb des Ersten Bezirks in keinem anderen Wiener Grätzel vorfinden wird.

 

 

Haben wir Sie auf den Geschmack gebracht?

 

Bis Sommer 2017 werden in der Lainzer Straße 88 Wohnungen mit gut durchdachten Grundrissen bei 3 Zimmern und einer Größe von etwa 80 m² bis zirka 120 m² generalsaniert. Die Kaufpreise beginnen ab 443.000,- Euro.

 

Alle Wohnungen sind mit Balkon oder Terrasse ausgestattet, so dass auch Sie bald einen Blick genießen können, wie auf dem unten folgenden Foto.

 

Wenn Sie die Neugier jetzt gepackt hat, laden wir Sie herzlich ein, eine beispielgebende Wohnung kennen zu lernen – nur einen Klick entfernt auf unserer Homepage.

 

Eigentumswohnung in der Lainzer Straße 88OTTO Immobilien Journal | OTTO Immobilien

 

 

2 thoughts on “Die Lainzer Straße – Großstadtflair und doch im Grünen”

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