Börseplatz: Funkturm weicht Luxuswohnungen

Börseplatz 1: Funkturm weicht Luxuswohnungen

Weithin sichtbar in der Wiener Innenstadt stellte der Wiener Funkturm am Dach der ehemaligen k.k. Telegrafen Centrale über Jahrzehnte eine Landmarke dar. 1964 wurde der Stahlbetonturm dem Prunkbau auf dem Wiener Börseplatz aufgesetzt. Nun wird er scheibchenweise abgetragen. Das denkmalgeschützte Gebäude wird äußerlich wieder in seinen Originalzustand versetzt.

 

Börseplatz 1: Funkturm weicht Luxuswohnungen© Philipp Lipiarski / www.goodlifecrew.at

 

Luxuswohnungen mit imperialem Charme

 

Im Inneren entstehen derzeit – in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt – Luxuswohnungen sowie Büroflächen: „Dem Eigentümerteam ist es nach langen Verhandlungen gelungen, das Interesse aller Parteien wie Bundesdenkmalamt oder der Stadt Wien unter einen Hut zu bringen, um diesen Schritt setzen zu dürfen“, freut sich Investor Michael Albert, „Viele haben sich über die Jahre hinweg an der komplizierten Interessenslage die Zähne ausgebissen, unserem Team ist es jedoch gelungen eine einvernehmliche und für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.“

 

Loft Palais im Börseplatz 1, Wien© Free Dimensions

 

Auf rund 7.800 Quadratmetern entstehen 39 frei finanzierte Eigentumswohnungen. Im Hochparterre werden auf rund 1.000 Quadratmetern Büroräumlichkeiten geschaffen.

Im Servicebereich bietet das Projekt Börseplatz 1 nur allerhöchstes Niveau:

  • Concierge-Service mit Personal-Assistant-Dienst
  • eine großzügige Tiefgarage
  • einen Weinkeller zur Lagerung edler Tropfen
  • eine Haustechnik auf höchstem Stand: Kühldecken und Heizstrich inklusive kontrollierter Wohnraumbelüftung für höchste Behaglichkeit sowie einen eigenen Zen-„Cour-Interieur“

 

Imperial Lofts als atemberaubende Highlights

 

In den Prunkräumen, wo seinerzeit in der k.k. Telegrafen Centrale die Telefondrähte glühten, entstehen sechs großzügige Lofts mit Raumhöhen von über sieben Metern. Das größte Loft – das sogenannte Aurora Loft – erstreckt sich auf eine Fläche von über 500 Quadratmetern.

 

Börseplatz 1, Loft, Wien© Free Dimmensions

 

Börseplatz 1, Imperial Lofts, Vienna© Free Dimmensions

 

Skyview-Penthouses im Dachgeschoss

 

Im Dachgeschoss entstehen sechs spektakuläre Skyview-Penthouses im Eiffelturm-Stil. Diese lassen einen traumhaften Blick über die Dächer Wiens zu.

 

© Free Dimmensions

 

Penthouse Börseplatz 1© Free Dimmensions

 

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Immobilien-Beraterin Michaela Orisich

Alle gesammelten Informationen über den Börseplatz 1 finden Sie auf unserer Website.

 

Wollen Sie mehr zum Thema Penthouse erfahren?

 

Dann empfehlen wir unseren Blogbeitrag Penthouse – wohnen über den Dächern von Wien.

 

 

Böresplatz 1: von der k.k. Telegrafen Centrale zum Funkturm

 

Die ehemaligen k.k. Telegrafen Centrale am Börseplatz.© ONB
Die ehemaligen k.k. Telegrafen Centrale am Börseplatz.

 

In den 1860er Jahren wurde das kaiserliche Zeughaus in der Wiener Wipplingerstraße demoliert. Es sollte Platz geschaffen werden für eine neue Telegrafenzentralstation. Bis dahin war diese in kleineren Gebäuden in der Herrengasse bzw. in der Renngasse untergebracht.

Unter der Leitung des Architekten Josef Winterhalder wurde ab 1870 das neue Gebäude errichtet. Dieses platzte jedoch schon nach ein paar Jahrzehnten aus allen Nähten. Deshalb wurde von 1902 bis 1907 die Zentrale aufgestockt und erweitert. Architekt Eugen Fassbender ließ einen vierten Stock auf das Gebäude setzen. Dort befanden sich vier große Apparatsäle mit einer Höhe von 7,30 Metern und einer Fläche von 1600m² Bodenfläche.

Die ehemalige k.k. Telegrafen Centrale ist ein freihstehender Bau – nachempfunden der italienischen Renaissance. Gegen den Börseplatz baut sich ein Mittelrisalit mit Freitreppe vor, der durch eine mächtige, den Telegrafenverkehr symbolisierende, auf der Attika auf ruhenden Figurengruppe gekrönt ist.

 

Börseplatz 1, K.K. Telegrafen-Centrale© ONB
Gesamtansicht der k.k. Telegrafen-Centrale nach der Aufstockung durch Eugen Fassbender.

 

Die einstige Telegrafen-Centrale bildete den wichtigsten Knotenpunkt des ausgedehnten Netzwerks im damaligen Staatsgebiet der Donaumonarchie.

Zeitweilig ließen bis zu 800 Beamte in diesem Gebäude die „Drähte heiß glühen“.

 

Rohrpost-Abteilung in der k.k. Telegraphen Centrale.© ONB
Rohrpost-Abteilung in der k.k. Telegraphen Centrale.

 

 

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